Was ist ein Dead-Man’s-Switch? Einfach und praktisch erklärt
Ein Dead-Man’s-Switch ist ein System, das nur dann eine Aktion auslöst, wenn Sie nicht mehr regelmäßig bestätigen. So funktioniert es — und darauf sollten Sie bei einem sicheren Setup achten.
Definition (einfach erklärt)
Digital bedeutet es: Sie bestätigen regelmäßig, dass alles okay ist; wenn nicht, eskaliert das System Erinnerungen und stellt am Ende Nachrichten oder Anweisungen zu.
So läuft es meistens ab (4 Schritte)
- Sie erstellen eine Nachricht und wählen Empfänger.
- Der Dienst sendet regelmäßige Check‑ins („Sind Sie noch da?“).
- Wenn genug Check‑ins ausbleiben, beginnt eine Wartezeit (mit mehreren Erinnerungen).
- Optional: Eine Vertrauensperson verifiziert vor der Zustellung; sonst erfolgt die Zustellung nach der Wartezeit.
Wofür Menschen es nutzen
- Persönliche Nachrichten: Abschiedsbriefe, Ratschläge, Erinnerungen.
- Digitales Vermächtnis: Anweisungen zu Konten, Geräten und Abos.
- Geschäftskontinuität: kritische Zugänge und Übergabe-Infos für Partner.
Worauf Sie bei einem zuverlässigen Setup achten sollten
Wichtig sind weniger „Features“ als Schutz vor versehentlicher Zustellung — und dass die richtige Person die richtigen Infos bekommt.
- Mehrere Erinnerungen und eine klare Wartezeit (nicht eine einzige verpasste Mail).
- Minimierung von Fehl-Auslösungen (Zustellbarkeit, einfache Bestätigung).
- Optionale Vertrauenspersonen oder weitere Sicherheitsstufen.
- Ein klarer Continuity‑Plan (was passiert, wenn der Dienst endet).
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Wenn Sie mehr Details möchten, helfen diese Ressourcen:
Bereit, es einzurichten?
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