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LeitfadenGeschätzte Lesezeit: 5–7 Minuten

Was ist ein Dead-Man’s-Switch? Einfach und praktisch erklärt

Ein Dead-Man’s-Switch ist ein System, das nur dann eine Aktion auslöst, wenn Sie nicht mehr regelmäßig bestätigen. So funktioniert es — und darauf sollten Sie bei einem sicheren Setup achten.

Definition (einfach erklärt)

Digital bedeutet es: Sie bestätigen regelmäßig, dass alles okay ist; wenn nicht, eskaliert das System Erinnerungen und stellt am Ende Nachrichten oder Anweisungen zu.

So läuft es meistens ab (4 Schritte)

  1. Sie erstellen eine Nachricht und wählen Empfänger.
  2. Der Dienst sendet regelmäßige Check‑ins („Sind Sie noch da?“).
  3. Wenn genug Check‑ins ausbleiben, beginnt eine Wartezeit (mit mehreren Erinnerungen).
  4. Optional: Eine Vertrauensperson verifiziert vor der Zustellung; sonst erfolgt die Zustellung nach der Wartezeit.

Wofür Menschen es nutzen

  • Persönliche Nachrichten: Abschiedsbriefe, Ratschläge, Erinnerungen.
  • Digitales Vermächtnis: Anweisungen zu Konten, Geräten und Abos.
  • Geschäftskontinuität: kritische Zugänge und Übergabe-Infos für Partner.

Worauf Sie bei einem zuverlässigen Setup achten sollten

Wichtig sind weniger „Features“ als Schutz vor versehentlicher Zustellung — und dass die richtige Person die richtigen Infos bekommt.

  • Mehrere Erinnerungen und eine klare Wartezeit (nicht eine einzige verpasste Mail).
  • Minimierung von Fehl-Auslösungen (Zustellbarkeit, einfache Bestätigung).
  • Optionale Vertrauenspersonen oder weitere Sicherheitsstufen.
  • Ein klarer Continuity‑Plan (was passiert, wenn der Dienst endet).

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Wenn Sie mehr Details möchten, helfen diese Ressourcen:

Bereit, es einzurichten?

Beginnen Sie mit einer Nachricht an eine Person. Später können Sie alles verfeinern und erweitern.

Hinweis

Informationsangebot

Diese Inhalte dienen nur der Information und stellen keine Rechts- oder medizinische Beratung dar. Für wichtige Entscheidungen wenden Sie sich bitte an qualifizierte Fachleute in Ihrem Land.